Lebensmittelschutz – Sortenschutz

Share this post by e-mail
You can enter up to five recipients. Seperate them with a comma.





The provided data in this form is only used to send the e-mail in your name. They will not be stored and not be distributed to any third party or used for marketing purposes.

Im Sortenschutzgesetz aus dem Jahre 1985 wird geregelt, dass Sortenschutz für eine Pflanzensorte (Sorte) erteilt wird, wenn sie 1. unterscheidbar, 2. homogen, 3. beständig, 4. neu und 5. durch eine eintragbare Sortenbezeichnung bezeichnet ist. Dieser Sortenschutz steht dem Ursprungszüchter oder Entdecker der Sorte zu. Wenn dieser „Entdecker“ der Sorte Monsanto oder BASF heißt, kann dies dazu führen, dass es landschaftlich so aussieht, wie es gerade aussieht: Monotone Maiskulturen, wohin das Auge blickt! Der Sortenschutz führt dazu, dass alte, heterogene Pflanzensorten, wie Kartoffeln, Gelbe Rüben, Salat oder auch Mais verdrängt werden. Sie kommen nicht mehr in den Anbau, weil sie die Bauern nicht mehr als Saatgut kaufen können. Jeder Hersteller von Saatgut will mit seinem eigenen, geschützten Saatgut Geld verdienen und verdrängt dadurch die oftmals wohlschmeckenderen, älteren jedoch kleineren Sorten vom Markt und somit von unserem Teller.

Ich finde, dass wir als Menschen auf diesem Planeten uns mehr Gedanken machen müssen. Zum einen über das, was uns auf den Teller kommt und zum anderen über das, was die Gesetze um uns regeln. Ich kann mir gut vorstellen, dass dem Landwirt keine andere Wahl bleibt, als eine homogene Sorte von z.B. Kartoffeln anzubauen. Seine Maschinen sind danach ausgerichtet und sie arbeiten somit am effektivsten. Dadurch hat er den höchsten Ertrag. Wollen wir uns somit von großen Konzernen bzw. „Sortenentdeckern“ vorschreiben lassen, was bei uns auf dem Teller landet?

Um unsere Sortenvielfalt, speziell auch in privaten Gärten, zu erhalten, habe ich das Projekt „Bienenheimat“ ins Leben gerufen. Die Biene bewältigt mit ihrer Bestäubungsleistung im Frühjahr einen großen Teil zur Freude auch meiner Nachbarn. Von ihnen habe ich gehört, dass sie viel mehr Obst auf ihren alten Bäumen haben. Dies verzeichne ich als Leistung der Bienen. Den direkten Vergleich habe ich aus den Jahren, als ich noch keine Bienen in meinem Garten hatte: Die Apfelbäume in meinem Garten hingen nur zu einem Viertel voll. Dieses Jahr biegen sich die Äste nur so unter der Last der Äpfel.

Du kannst ein Teil dieses Projekts werden: Unterstütze das Projekt und sichere Dir Deinen Honig. Besuche die Seite

https://www.startnext.com/bienenheimat

und Du kannst Dir Honig und vieles mehr als Dankeschön aussuchen. Natürlich erhältst Du Informationen von mir, wie das Projekt vorankommt und wächst. Gerne lade ich Dich auch in meinen Garten ein, um Dir die Bienen näher zeigen zu können. Sie sind beeindruckende Lebewesen und mit Deiner Unterstützung trägst Du aktiv zum Sortenschutz und somit Naturschutz bei. Denn ich finde, dass Sortenschutz keine gesetzlichen Vorgaben braucht. Es braucht nur Verbraucher, die mit ihrem Verstand und mit ihrem Geschmack einkaufen. Der Preis sollte eine absolut untergeordnete Rolle spielen. Denn Qualität hat einfach ihren Preis.

1 Antwort
  1. Stefanie
    Stefanie says:

    Wow! Danke für diesen Beitrag! Das Gesetz ist ja der Hammer. Echt gruselig, was man bei uns so alles regelt. Prima, wenn Du darüber aufklärst, Daniel.
    Und Toi toi toi für Dein Bienenprojekt. Ich unterstütze es jedenfalls.
    Herzlichen Gruß Stefanie

    Antworten

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.