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Und wenn Du glaubst es geht nicht mehr ...

Zuversicht – hausgemacht

Würdest Du manchmal gerne wesentlich optimistischer in die Zukunft sehen, als Du es tust? Lockerer und zuversichtlicher sein? Weniger kontrollieren und mehr leben? Lies‘ diese Geschichte von mir und Du bekommst einen Weg gezeigt, wie Dir das gelingen kann!

„Wie kannst du eigentlich so entspannt bleiben, bei all den Unwägbarkeiten in Deinem Leben gerade?“ fragte mich neulich ein Freundin.

Wir hatten die Eigenbedarfskündigung unserer Wohnung an der Backe und die zugehörige Räumungsklage des Vermieters war bereits vom Gericht zugelassen worden.

Es war also nicht klar wann und ob wir ausziehen (müssen). Es hing davon ab, wem vor Gericht Recht zugesprochen wird. Und selbst wenn ich Recht bekommen sollte, dass man mir nicht einfach so die Wohnung unter meinem Hintern wegkündigen kann, würde ich denn dann bei all den Querelen in diesem Haus überhaupt wohnen bleiben wollen? Oben drauf kamen in den letzten Wochen nämlich noch ein paar sehr unschöne Entmietungsaktionen seitens der Vermieter.

Alles in allem eine unbequeme und vor allem ungewisse Situation. Zumal bei einem möglichen Umzug von mir ja noch zwei Schulkinder und eine Praxis mit dran hängen.

Natürlich machte ich mir sehr viele Gedanken in der Zeit und sprach mit meinem Partner, den Kindern und auch dem Vater der Kinder. Wir wägten mögliche Umzugsziele ab und die Option, wie es wäre, zu bleiben.

Für meine Freunde war es nur schwer zu ertragen. „Hast Du denn schon eine neue Wohnung?“, „Was sagt der Mieterbund dazu?“, „Und was wäre mit der Praxis, wenn Du umziehst?“, „Gibt es Neuigkeiten vom Gericht?“. Dieser ganze Zustand, in dem nichts klar oder absehbar war, währte fast 8 Wochen.

Doch in Gegensatz zum einem Umfeld, das zum Teil regelrecht litt unter der Unklarheit, war ich entspannt und frohen Mutes – trotz der Unwägbarkeiten.

Warum konnte ich so locker bleiben?

Meine Gelassenheit kam aus der Zuversicht, dass alles gut werden wird.

In mir war immer die Gewissheit, dass sich alles zum Guten wenden und lösen wird, ganz gemäß dem Satz: Es ist gut, wenn es vorbei ist und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht vorbei.

„Schön und gut,“ denkst Du Dir vielleicht jetzt „ist ja ganz nett, dass die Stefanie so ein niedlicher Wonneproppen ist, aber wie bitteschön soll ich das hinbekommen? Schließlich bin ich nicht so ein optimistischer Typ und außerdem hatte ich die härtere Kindheit.“.

Ich verrate es Dir.

Der Schlüssel

Der Schlüssel ist – taataaataaataaaaaa:

Vertraue Dir selber!

Öha!
Lass‘ mich es Dir noch etwas genauer erklären:

Leider neigen wir dazu unsere Wahrnehmungen und Gefühle an denen der anderen zu messen. Schließlich lernen wir von klein auf, dass es immer einen gibt, der am besten ist und einen Loser. “Orientiere Dich am Gewinner, das kann so falsch nicht sein“, ist das Muster dahinter. Solange wir das tun, wenn es um das Ankreuzen von stupiden Multiple-Choice-Prüfungen geht, mag das einigermaßen zielführend sein. Sobald es aber um Dich als Mensch geht, ist das eine weniger gute Idee. Denn Du bist einzigartig und Deine Wahrnehmung ist einzigartig und Deine Wahrheit ist einzigartig.
Wenn Du nun also anderen statt Dir selber zuhörst, dann kann das dazu führen, dass Du sehr verwirrt bist, weil Deine innere Stimme Dir etwas anderes erzählt als all‘ die äußeren Marktschreier, die um Deine Aufmerksamkeit heischen.

In meinem Fall haben die Stimmen in meinem Umfeld Dinge gesagt wie: „Man muss doch wissen, wo man in 2 Monaten wohnen wird.“, „Aber dann müsstest Du ja die Praxis umziehen.“, „Ja aber dann reißt Du ja die Kinder aus dem Umfeld.“, oder „Das ist alles so unfair und traurig, da wird man ja ganz depri.“.

Ok, ich hatte die Wahl: Steige ich ein in dieses Feld aus Projektionen, Annahmen und miesen Gedanken
oder
bleibe ich bei mir, zentriert und wach und fühle, was es für den Moment braucht?

Wach, zentriert und im Gefühl für den Moment

Und ich kann Dir verraten, dass es eine gute Wahl war, mich für die zweite Variante zu entscheiden. Denn so war mir immer bewusst, was ich tun sollte, wann was dran war. Natürlich hätte ich mir auch manchmal mehr Klarheit gewünscht. Aber es war nicht so, dass ich mich von der Unklarheit hätte verunsichern lassen, denn ich wusste: Mein Bauch weiß, wann was dran ist und wann es welchen Schritt zu tun gilt.
Verrückt war, dass es eine ganze Weile gar nichts zu tun gab. Einfach nur warten. Wer kann das heute noch in einer Welt von Kontrolle, Wachstum, Geschwindigkeit und ständigem Online-Sein?

Meine Empfehlung:

Werde Dir bewusst, dass es in Dir eine Weisheit gibt, welche ihre eigene Geschwindigkeit hat. Halte inne und höre auf diese Weisheit. Und fang HEUTE damit an, damit wenn die großen Herausforderungen kommen, Du schon in der Lage bist, ihr zuzuhören.

Und dann ist es passiert:
Wir hatten die Fühler schon in gaaaanz viele Richtungen ausgestreckt, als uns das Haus in Utting gefunden hat. Ich kann es nicht anders sagen. Denn ich habe nicht aktiv in dieser Richtung gesucht, hegte ich doch einen gewissen Zweifel, dass es in diesem Bereich Bayerns für mich erschwingliche Immobilien gäbe. Gefehlt! Es gibt sie und sie hat sich gezeigt und nun dürfen wir dort einziehen.

Ich wusste es immer. Ich könnte nicht behaupten, dass ich wusste, dass wir nach Utting ziehen werden. Aber ich wusste: Da draußen wartet was auf Dich. Und es wird gut werden. Bleibe im Vertrauen auf Dich.

Und das ist mein Wunsch für Dich:

Bleibe auch Du immer mehr und immer öfters im Trauen auf Dich selber. DU weißt was gut für Dich ist. Lass‘ es Dir nicht von anderen sagen. Und je öfters Du Dir das bewusst machst und Du danach lebst, um so fester wird Deine Lebensüberzeugung, dass Du genau spürst, wann welcher Schritt dran ist.

Versprochen!

Alles Liebe
Stefanie

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Mut in bewegten Zeiten

Zur Zeit ist auf dieser Welt sehr sehr vieles in einer grandiosen Unordnung. Täglich stürmen Nachrichten von himmelschreienden Ungerechtigkeiten und – für meine Begriffe noch viel schlimmer – DUMMHEITEN, die die Menschheit begeht, auf uns ein.

Je mehr ich mich für Bewusstheit entscheide, um so mehr bekomme ich natürlich auch mit, was falsch läuft. Um so mehr sehe ich, wie wir täglich manipuliert werden und welche Spiele gespielt werden.

Wie nun halte ich die Balance zwischen dem Sehen von schlimmen Dingen, dem Erfahren von unguten Nachrichten und dem Wissen, dass manches sehr falsch läuft und der anderen Seite nicht zu verurteilen, nicht zu verzweifeln und keine Dauer-Schlechte-Laune zu bekommen?

Die gute Nachricht lautet: Es ist gar nicht so schwer, diese Balance zu finden.

Es gibt Vieles, sehr Vieles, was ich auf dieser Welt gerne ändern würde. Manche Dinge sind kleiner andere größer. Dass ich es ändern will, ist nur natürlich. Streben wir doch alle nach einem Zustand in dem es uns gut geht und wir in Frieden leben können.

Neulich habe ich mit einer Freundin telefoniert, die ebenso wie ich selbständig ist. Sie gestand mir (obwohl Ihr Vater auch noch Steuerberater ist), dass Sie echt ein Stress-Thema mit solchen Dingen wie Steuererklärung, Vorsteuer, Steuerrücklagen etc hat. Selbstverständlich möchte sie das ändern, denn wer hat schon gerne ein Thema mit der Steuer.

Oder ich selber. Ich bin sehr kritisch, was das Schulwesen angeht und habe meine liebe Not mit machen Dinge, unter anderem damit, was die neuesten Vorschläge der EU sind, was den Lehrplan für 3 – 16 Jährige angeht. Natürlich möchte ich das ändern! Am liebsten sofort!

Beide Themen sind aber nicht ganz so einfach zu ändern und meine Freundin und ich könnten verschiedene Reaktionsmöglichkeiten ausprobieren:

  • Wende ich z.B. die Vogel-Strauß-Taktik an, hoffe ich, dass der Kelch an mir vorübergeht und das Finanzamt mich vergisst bzw. meine Schule beschließt, den EU-Vorgaben zum Trotz beim alten Lehrplan zu bleiben.
  • Der Rebell würde aufs Finanzamt gehen und eine ordentliche Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen oder mit seinen Kindern gleich ins benachbarte Nicht-EU-Ausland auswandern.
  • Schließlich wäre es auch möglich mit Strategie, Mitstreitern und einen langem Atem über politische Wege die Steuergesetzgebung oder Lehrpläne zu ändern.

Alle diese Wege führen über das Außen, über die Anderen, über die Umstände und über die Gefühle von Wut, Ärger, Hoffnungslosigkeit, Machtlosigkeit.

Diese Wege sind in der Regel sehr anstrengend, aber sie sind uns sooooo vertraut. Deshalb vergessen wir, dass es einen leichteren Weg gibt. Er führt über das Innen.

Leichter geht es über Innen

Innen, in uns, da ist der Sitz unserer Überzeugungen, unserer Annahmen, unseres Grolls und des Stresses. Somit ist hier die Quelle für unsere Gefühle der Hoffnungslosigkeit und Frustration. Und da genau IN UNS diese Quelle ist, haben wir auch die Möglichkeit, diese Quelle mit etwas anderem sprudeln zu lassen. Es ist ein Bewusstseinsprozess zu erkennen, dass ich ICH es bin, die den Frust und Stress macht und dass somit ICH es bin, die mehr Leichtigkeit und Freude produzieren könnte.

Um beim Steuer-Beispiel meiner Freundin zu bleiben: Ich bin genau so selbständig wie sie und doch stresst mich das Thema Steuer nicht. Andersherum stresst sich meine Freundin kein bisschen in Sachen Lehrpläne.

Woran liegt das? Liegt das tatsächlich im Außen? An den Umständen? Es wäre ein Leichtes zu sagen, dass es daran läge. Doch meine Erfahrung sagt mir: Es liegt an unserer jeweiligen Einstellung, an unseren Grundüberzeugungen und Erfahrungen.

Die Technik für mehr Balance

Welches Thema triggert Dich so richtig? Wann wirst Du hoffnungslos oder frustriert?

Statt den Kopf in den Sand zu stecken, gehe in Dich. Suche die Stelle in Deinem Körper, an dem Du das Gefühl am allermeisten spürst. Dort ist die Quelle für Deinen Missmut. Sieh ihn Dir an und dann kommt der wichtige Moment:

Genau jetzt kannst Du entscheiden, dass Du etwas anderes wichtiger findest, als den Missmut.

Entscheide Dich dafür:

  • was Du in der Welt sehen willst.
  • Richte Deine Aufmerksamkeit auf den Wandel, auf das, was Dir gefällt.
  • Denn so wird eine Energie in Dir sein, die genau DAS in Dein Leben zieht.

Es gibt dazu ein Gleichnis aus dem Reich der Indianer

Ein alter Indianer saß am Lagerfeuer und erzählte seinem Enkel folgende Begebenheit:
„Weißt Du, wie es manchmal in mir aussieht? Es ist, als ob da zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen würden.

Der eine ist rachsüchtig, destruktiv und gewaltvoll. Er ist der Neid, die Eifersucht, die Vorurteile, der Zorn und die Lügen. Der andere ist sanft, liebevoll und wohlwollend. Er ist die Liebe, die Güte, die Nachsicht, die Heiterkeit, das Mitgefühl und die Aufrichtigkeit. Und der Wolf der gewinnt, wird bestimmen, wie ich mich fühle.“
„Und, Großvater, welcher der beiden Wölfe wird den Kampf gewinnen?“, fragte der Enkel. Daraufhin antwortete ihm sein Großvater: „Es wird immer der Wolf gewinnen, den ich füttere.“

Dieses Gleichnis zeigt auf, dass es in uns immer verschiedene Regungen und Gefühle geben wird, aber dass wir selber entscheiden können, welchem wir Kraft geben. Probier‘s aus!

Die rosarote Brille

Ich habe hier noch einen Tipp von mir. Als ich begann diese Technik auszuprobieren, gab es oft eine innere Stimme in mir, die gesagt hat: „Das kannst Du doch nicht einfach machen. Das ist Verdrängung! Das ist ja New-Age-Rosa-Brille-Denken! Pfffft, voll feige.“

Falls Deine innere Stimme auch solche Sprüche auf Lager hat, dann habe ich hier gleich das Gegenmittel für Dich:

Es geht nicht darum, die Dinge NICHT MEHR zu sehen – das wäre ja die Vogel-Strauß-Taktik. Es geht darum Deine Aufmerksamkeit darauf zu richten, was Du gerne in Deinem Leben hättest. Es gibt nämlich das universelle Gesetz der Resonanz. Das bedeutet, dass das, was Du aussendest und visualisierst, das geht mit Dir in Resonanz und tritt somit verstärkt in Dein Leben.

Bares Geld sparen

Und dann kann es Dir durchaus passieren, dass ein Anruf beim Ordnungsamt genügt, um Dir 115,- EUR zu sparen. Das ist mir passiert, vergangenen Mittwoch.

Ich habe meine Aufmerksamkeit nicht darauf gerichtet, dass ich die Rechnung nicht bezahlen will, sondern ich habe meine Aufmerksamkeit darauf gerichtet, welchen Betrag ich mit Freude bereit bin zu bezahlen. Und es hat funktioniert. Am Freitag lag der neue,reduzierte Bescheid in meinem Briefkasten. Und das Telefonat mit dem Stadtbeamten war zudem richtig fröhlich. Er verabschiedete sich mit den Worten: „Frau Heidtmann, da haben wir ja jetzt eine Win-Win-Situation.“ Großartig, und er hatte dieses Gefühl, obwohl er mir gerade 115,- EUR Rabatt gegeben hatte.

Was ist eigentlich sonst noch möglich?

Ganz ganz viel Freude beim Neue-Gedanken-Kreieren

Stefanie

P.S.: Wenn Du gerne Unterstützung hättest bei dieser Art des Umdenkens, dann schau Dir mal die Impulstage an. In diesen Wokshops beschäftigen wir uns genau mit solchen genialen neuen Techniken. Mach mit!

!?! Aktionspreis !?!

Heute habe ich die den Werbeprospekt eines großen Supermarktes aufgeschlagen. Eine Anzeige fiel mir gleich ins Auge: Es wurde Schweinefilet für 0,69 EUR pro 100 Gramm beworben. Dies macht einen Kilopreis von 6,90 EUR. Für jemanden, der sich auch einmal etwas gönnen will, ist dies ein unschlagbarer Preis. Doch was bedeutet „sich
etwas gönnen“ bei so einem Schweinefilet genau?
Welches Leben hatte das Schwein? Ein Tier, das mit uns unsere Erde bewohnt und für unsere Ernährung sein Leben opfert. Allerdings will jeder, der mit diesem Schwein zu tun hat, etwas verdienen. Der Schweinezüchter, der die Muttersauen hält und Ferkel an den Bauer verkauft. Der Bauer, der das Ferkel mästet. Der Futterhersteller für die Mischung des Mastfutters. Der LKW-Fahrer, der das Schwein mindestens zweimal auflädt und transportiert. Der Metzger, der das Schwein schlachtet und zerlegt. Und am Ende will auch noch der Supermarkt etwas verdienen. Ausserdem will der Hersteller der Verpackung etwas verdienen und obendrauf kommen auch noch Steuern, die der Staat bekommt.

Das Schwein wird üblicherweise nicht mit Geld entlohnt. Das einzige, was man dem Schwein innerhalb seines Lebens geben kann, ist eine artgerechte Haltung und Aufzucht. Jedes Glied in dieser Kette ist bei diesem „Aktionspreis“ angehalten so betriebswirtschaftlich wie möglich zu handeln. So wird die Muttersau vermutlich auf engstem Raum gehalten und das Schwein bekommt genau das Futter, das der Organismus am besten und am schnellsten in Fett und Gewicht umsetzt. Von der enormen Umweltbelastung durch diese Aufzuchtform will ich hier einmal nicht schreiben. Sonst wird der Beitrag zu lang.

Wenn Du mit diesem Wissen in den Supermarkt gehst, packst Du bestimmt nicht dieses Schweinefilet in Deinen Einkaufswagen. Da gönnst Du Dir eher etwas, wenn Du zum Metzger in Deinem Ort gehst und Dir dort nur die Menge an Fleisch kaufst, die Du wirklich brauchst. Der Metzger berät Dich auch noch und sagt Dir, von woher er das Fleisch bezieht. Womöglich gibt es einen Biobauern bei Dir in der Umgebung, der einen Hofladen betreibt.

Seit ich mir viel mehr Gedanken mache, wo ich die Dinge für das tägliche Leben kaufe, fallen mir immer mehr Firmen in meiner Umgebung auf. Kürzlich suchte ich nach Handtüchern. Ich gab fast die Suche auf, als ich die Firma Cotonea in Bempflingen fand (https://www.cotonea.de). Sie werben dafür, dass sie die gesamte Herstellungskette, von der Baumwolle bis zum Verkauf, kennen und unterstützen. So unterstützen und leiten sie Biolandbauprojekte für Baumwolle in Uganda und Kirgistan. Als Nebenprodukt, neben den Handtüchern und der Bekleidung, verkaufen sie auch Sesamöl. Der Sesam hierfür wurde als Zwischenfrucht auf den Baumwollfeldern angebaut. Das ist gelebte Gemeinschaft: Jeder unterstützt sich und achtet darauf, dass es allen gut geht.

Im Dezember letzten Jahres habe ich eine Führung in der Bäckerei Beck a Beck in Römerstein (http://www.beckabeck.de) gemacht. Ich hatte vor dieser Führung keine allzu großen Erwartungen. Vor der Besuchergruppe stand dann der Bäckermeister, Herr Heinrich Beck, der vor ca. 25 Jahren eine kleine Bäckerei von seinem Vater übernahm. Der Bäckermeister sprühte nur so vor Überzeugung und Hingabe zu seinem Tun. Mit eindrucksvollen Worten gewährte er uns einen Einblick, wie er seine Lieferanten und seine Kunden von seiner Idee überzeugte und nun eine Bäckerei mit 17 Filialen betreibt. Seine Überzeugung war es, die Landwirtschaft grundlegend wieder so zu ändern, dass sie zur Landschaft passte. In diesem Gebiet auf der Schwäbischen Alp sind die Felder sehr hügelig und steinig, aber fruchtbar. Er wagte das Experiment mit den Bauern, die alten Getreidesorten wieder in dieses Gebiet zu holen. Gleichzeitig stellten viele Bauern auf Biolandbau um. Im Gegenzug sicherte der Bäckermeister ihnen zu, das geerntete Getreide zu einem festen Preis abzunehmen. So hatten die Bauern Sicherheit und waren nicht an „Weltmarktpreise“ gebunden. Diese Symbiose, auch mit der örtlichen Mühle, klappt auch nur, weil die Kunden den etwas höheren Preis für die Waren bezahlen und somit die Wertschöpfung in ihrer Region behalten.

Ein weiteres Beispiel ist mein Shampoo. Als ich mir die Inhaltsstoffe dieses Shampoos, das ich schon sehr lange verwende, durchlas, wurde es mir ganz schwindelig. Da liest man dann so Sachen wie: Sodium Laureth Sulfate, Polyquaternium oder Ethoxydiglycol. Das sind Hilfsstoffe, die die Barrierefunktion der Haut schwächen und sich
negativ auf die Umwelt auswirken. Wenn man es genau nimmt sind das Stoffe, die das Shampoo schäumen lassen oder damit sich die Flüssigkeiten im Shampoo nicht trennen.
Auf der Suche bin ich auf Hersteller gestoßen, die diese Stoffe nicht verwenden. Und es gibt eine Reihe von Herstellern, auch hier in Deutschland. Dafür zahlt man zwar einen etwas höheren Preis. Aber dieser Preis ist mir gerade recht, um nicht große Konzerne zu unterstützen. Die kleinen Hersteller werben meist auch damit, dass ihre
Produkte in Deutschland hergestellt sind. Wie zum Beispiel Sonett (https://www.sonett.eu) oder auch Sante (https://www.sante.de). Du kannst übrigens auch die Inhaltsstoffe von sämtlichen Produkten auf Bedenklichkeit überprüfen. Die Internetseite http://www.codecheck.info hilft Dir dabei.

Mache Dir doch einmal Gedanken, welche alltäglichen Produkte Du aus Deinem Einkaufswagen durch hochwertige Produkte ersetzen kannst. Wenn ich einkaufe, hinterfrage ich sämtliche Schlagworte wie „Regionalität“, „Bio“, „Fairtrade“ oder „aus der Heimat“. Denn was bringt es, wenn der Tiroler Schinken nur in Tirol geräuchert wurde? Das Fleisch hierfür stammt aber aus ganz Europa. Für den Kunden ist es nicht mehr nachvollziehbar, wo es herkommt.

Seit ich mir über die Herkunft mehr Gedanken mache, sehe ich immer mehr Schilder am Straßanrand stehen, auf denen regional erzeugte Lebensmittel beworben werden. Damit kannst auch Du z. B. die Landwirtschaft in Deiner Region unterstützen und behältst die Wertschöpfung in Deiner Region (z.B. http://www.hecker-olching.de). Oder schließe Dich mit anderen Familien für eine Internetbestellung zusammen. So rechnet sich das Porto und der Paketbote muss nur einmal eine größere Lieferung übergeben.

Mache Deine Welt schöner und lebenswerter. Du hast es in der Hand!

Die Firmen, die ich in diesem Blogbeitrag erwähne, wissen nicht, dass ich für sie werbe. Ich bekomme somit auch keine Umsatzbeteiligung oder sonstige Vergütung. Solltest Du Dich in freien Stücken dazu entscheiden, bei ihnen etwas zu kaufen, freut es mich.

Ich hoffe, ich habe Dir mit diesem Beitrag einen Impuls für Dein Leben gegeben und freue mich über Deine Gedanken. Hinterlasse einen Kommentar oder schreibe mir einfach eine Mail.

 

Viele Grüße

 

Daniel

Sind wir nicht alle ein Bienenvolk?

Das Bienenvolk ist eine Familie mit drei Wesen: Die Königin als Mutter, ca. 8000 bis 40.000 Arbeiterinnen als Töchter und ca. 500 bis 1000 Drohnen als Söhne. Die drei Bienenwesen haben in diesem Konstrukt „Bienenvolk“ ihre ganz speziellen Aufgaben. Die Königin legt ihr gesamtes Leben (2 bis 5 Jahre) Eier und hält dadurch das Bienenvolk zusammen. Durch Absonderung von Weiselpheromonen lenkt sie das Volk. So folgen ihr zum Beispiel die Arbeiterinnen durch Pheromone, wenn sich das Bienenvolk vergrößern will und schwärmen. Die Arbeiterinnen haben im Gegensatz zur Königin, ausgebildete Sammelwerkzeuge (Körbchen als Vertiefungen zum Pollensammeln an den Hinterbeinen und längere Rüssel zum Nektarsammeln). Alle Arbeiten, wie Nest- und Brutpflege, Nestverteidigung, Nahrungssammeln usw. sind auf die Arbeitsbienen verteilt. Jede Arbeiterin durchläuft in ihrem Leben (im Sommer ca. 3 Wochen) alle Arbeitstätigkeiten. Nach dem Schlüpfen kümmert sie sich um die Brut und hält das Nest sauber. Anschließend wird sie zur Verteidigung und Einlagerung des Honigs gebraucht. Da sie dann schon Umgang mit Honig hat, wird sie anschließend zur Sammelbiene und fliegt von Blüte zu Blüte, um Honig zu sammeln. Der Honig, der das Bienenvolk im Winter ernährt, oder den wir uns am Frühstückstisch auf die frische Semmel streichen.

Dieses Bienenvolk würde nicht überleben, wären die Aufgaben nicht so strikt verteilt. Wenn nun eine einzelne Biene ihre Aufgabe nicht erfüllt, ist das in diesem Rahmen kein Problem. Denn auch eine Königin kann von den Bienen neu herangezogen und ersetzt werden. Allerdings können die Aufgaben, z.B. der der Königin, nur von dieser erfüllt werden. Wenn allerdings das Volk nicht den richtigen Zeitpunkt wählt oder zu langsam ist, eine neue Königin heranzuziehen, wird es sterben. Genauso ist es, wenn viele Arbeiterinnen keinen Honig sammeln. Auch dann wird das Volk, über längere Zeit gesehen, sterben.

Mich fasziniert als Imker dieses Netz, in dem sich die Bienen gegenseitig unterstützen und tragen, um zu überleben. Dieses Netz hält dann auch Bienen aus, die ihrer Aufgabe nicht nachkommen können. Sei es zum Beispiel durch Alter oder Krankheit oder einfach nur so, weil es jemand besser kann. Bei einer Sammelbiene ist es zum Beispiel so, dass sie den gesammelten Honig an eine andere Biene übergibt, die ihn dann in den Waben einlagert. So wird der Honig immer an bestimmten Stellen eingelagert, die die Bienen in der Beute („Bienenvolkwohnung“) kennen. Die Sammelbienen brauchen sich somit über die Einlagerung keine Gedanken machen. Sie können sich um die Blüten und das Honigsammeln kümmern.

Dieses Netz bzw. diese Vernetzung ist meiner Ansicht nach auch auf unsere Gesellschaft zu übertragen. Kennst Du zum Beispiel den Vornamen der Mutter vom Kindergartenfreund Deines Sohnes? Du hast den Eindruck, dass sie sehr nett ist. Aber Du hattest noch keine Zeit über einen Smalltalk hinaus mit ihr zu reden, weil sich der Aufenthalt im Kindergarten auf das Wesentliche beschränkt. Der Grund ist der angebliche Zeitmangel. Vielleicht wäre es gerade jetzt an der Zeit, sich mit ihr zu vernetzen. So kannst Du Dich bei einer Tasse Kaffee mit ihr unterhalten und ihr einfach einmal zuhören. Vielleicht ergeben sich dadurch Möglichkeiten wie ihr euer unendliches Können austauschen und teilen könnt. Denkbar wäre es zum Beispiel bei der Kinderbetreuung. So kann sich ein Nachmittag ergeben, an dem Du eure beiden Kinder vom Kindergarten abholst, damit Deine neue Freundin einen kinderfreien Nachmittag hat. Wenn ihr in der nächsten Woche das Spielchen umdreht, hast Du einen kinderfreien Nachmittag.

Ich mache es auch gerne so, dass ich Honig verschenke. Meinen Nachbarn gebe ich regelmäßig ein Glas Honig, mit dem Dank, dass sie es mit meinen Bienen im Garten aushalten. Und ich gebe ihnen symbolisch ihre Blüten wieder zurück.

Technisch können wir unsere Heizung im Haus von überall auf der Welt fernsteuern. Doch wie viel Wert ist es, wenn der Nachbar ein Auge auf Dein Haus wirft, wenn Du nicht da bist. Womöglich vertraust Du ihm auch noch den Haustürschlüssel an. Dabei entsteht ein Verhältnis der Nähe und Vertrautheit, wie ich es mir viel mehr unter den Menschen wünschen würde. Damit baut man die symbolischen dicken, hohen Mauern ab, die wir im Laufe der Jahre um uns gebaut haben.

Also los. Trau` Dich und lade Menschen in Deiner Umgebung ohne Erwartungen zu einer Tasse Kaffee bei Dir zu Hause ein. Du wirst erstaunt sein, was sich Dir öffnet.

Falls Du Erlebnisse hattest, die Du mir mitteilen willst, mache es. Ich freue mich auf Deine Mails.

 

Viele Grüße

 

Daniel

Frage:

Konzeptfrei

Nach was schmeckt das Wasser, in das schwarze Oliven eingelegt sind?

Na?

Laut meinem Sohn (4 Jahre alt), schmeckt es nach:

Bier.

Ups. (Jetzt fragt mich bitte nicht, warum er weiß wie Bier schmeckt …) Nein, mir geht es um was ganz anderes.

Fakt ist: Er hat recht.

Wir haben kleine Gläser schwarzer entsteinter Oliven. Als ich eines davon vor ein paar Wochen öffnete, fragte mich mein Sohn, ob er davon haben kann. Ich legte ihm ein paar Oliven in eine Schale, woraufhin er energisch einforderte, dass er auch von der “Suppe“ haben wolle. Ich goss ihm also auch etwas Lake in die Schale und er begann das Food-Experiment. Die “Trauben“ fand er sehr gut, die “Suppe“ auch o.k., sie schmecke allerdings nach Bier.

Ich schmunzelte und dachte bei mir: „Ja klar, Bier. Ne, is klar ne.“ sagte aber nichts.

In den folgenden Tagen wollte er immer mal wieder von den „Trauben in Bier“ und ich ließ das einfach so stehen, innerlich lächelnd.

Heute öffnete ich ein neues Glas und erinnerte mich an meinen Sohn. Ich schloss die Augen und probierte die Lake, als hätte ich sie noch nie geschmeckt.

Und, oh Wunder: sie schmeckt tatsächlich nach Bier! Zugegeben: Nach abgestandenem Bier. Aber nach Bier.

Da traf mich eine Erkenntnis, welche ich unbedingt mit Euch teilen muss:

Wenn wir immer so ohne Konzept wären, wie es mein Sohn war, wie viel mehr Erfahrungen, Wunder und Staunen könnte es in unsrem Leben geben?

Gehe ich unvoreingenommen an Altbekanntes heran, kann ich überrascht werden.
Gehe ich mit einem Konzept heran, bleibt kein Raum für neue Erfahrungen.

Stell‘ Dir mal vor, welche Chancen das birgt für Dich und Deine Beziehungen und für Deinen Alltag!

Ich bin total aufgeregt, dass diese, mir durchaus bekannte Sichtweise, heute so durchschlagend vor Augen geführt wurde und will Dich einladen, Dich auch von ihr beschenken zu lassen.

Vielleicht gehst Du morgen den Weg in die Arbeit mit neuem Blick?

 

Vielleicht gibst Du heute einem Menschen, den Du gut zu kennen glaubst, eine Riesen-Chance Dich zu überraschen. Einfach nur dadurch, dass Du ihm ohne Konzept begegnest.

Wooooow, spürst Du den Raum, der da jetzt aufgeht? Ist das nicht magisch?

Und wo überall kann Dich die Konzeptlosigkeit noch über die Maßen, über Deine Vorstellung hinaus bereichern?  Und wo hat Dich die Konzeptlosigkeit heute bereichert?

Im Job? Als Mama? Als Chef? Als Kunde? Beim Essen? Beim Sport?

Schreibe mir gerne einen Kommentar, wo Du heute ohne Konzept rangegangen bist und beschenkt und bereichert wurdest!

Magnolienblueten

Auf Du und Du mit Deinem Körper

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Kekse, Braten, Stollen! Läuft Dir noch das Wasser im Mund zusammen oder spannt Deine Hose schon? Selten wird mehr geschlemmt und gleichzeitig ein so schlechtes Gewissen gehabt, wie in der Zeit um Weihnachten und Neujahr herum.
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In diesem Dokument findest Du 11 brandneue Tipps, Tricks und Werkzeuge, die Dir einen völlig neuen Umgang mit Deinem Körper ermöglichen. Auf dass Du in 2016 ein richtig gutes Team mit Deinem Körper wirst!

Und das Beste daran: Keiner dieser Tipps kostet Dich auch nur einen Cent! Trage Dich hier ein und alle Tipps&Werkzeuge sind Dein!

Mit den besten Wünschen für Dein perfektes 2016!


Sehr individuelles Maedchen

Sei Du selbst – ein Plädoyer für die Individualität

inklusive sofort anwendbarem Werkzeug, wie Du mit Bewertungen und Projektionen umgehen kannst (unten).

Sagt die Blume am Wegesrand: „Was für Klamotten hast Du eigentlich wieder an?“. Denkt die Amsel auf dem Baum im Wald: „Du solltest vielleicht mal ein paar Pfund abnehmen.“ Kommentiert der Berg Deinen Weg: „Alter, Du warst auch schon fitter unterwegs.“
NEIN!
Tun sie natürlich nicht! Natur ist ohne Bewertung.

Menschen hingegen sind schnell parat mit Klebern und Schubladen. Mit Beurteilungen und Verunglimpfungen.
Die Menschen um Dich herum schleudern nur so um sich mit ihren Bewertungen, Kategorisierungen, Projektionen, Annahmen und Erwartungen. Lauthals oder gedacht. In Form von Werbung, direkter Kritik oder mit Blicken. In Form von Mobbing, Beförderungen oder Einladungen zu mehr oder weniger wichtigen Events.


standardisierte Reaktionen


Du bist ständig diesen, nennen wir es an dieser Stelle der Einfachheit halber mal ‚Energien‘, ausgesetzt. Und was Du von Kindesbeinen an lernst ist, dass Du Dich dem Ganzen entweder
a) fügst, indem Du Dich anpasst und alles ‚richtig‘ machst
b) widersetzt, indem Du mit voller Absicht genau das Gegenteil von ‚richtig‘ machst
c) oder entziehst, indem Du entweder physisch real oder rein träumerisch in eine andere Welt flüchtest.

Keine dieser standardisierten Reaktionen ist schlecht. Aber alle verhindern sie, dass Du DU bist bzw. wirst.

Wie sollst Du Dich ausleben und ausdrücken, wenn Du Dir ständig Gedanken darüber machst, was die ANDEREN darüber denken?

Du bist also vollauf damit beschäftigt auf die Erwartungen anderer zu reagieren. Damit fehlt Dir die Zeit, herauszufinden, wer Du bist. Zu erforschen, was Du gut findest und WAS DU WIRKLICH BRAUCHST, um völlig Du zu sein. Wir halten uns damit taub und somit kann es sein, dass ein latentes Gefühl von irgendwas fehlt mir in meinem Leben bei Dir rumhängt. Denn es bist Du, der Dir fehlt. Du hast keinen Kontakt zu Dir selber.

Warnung: Es kommen nun ein paar echt unangenehme Fragen. Wenn Du mehr über Dich erfahren möchtest, dann nimm Dir die Zeit und beantworte sie. Wenn Du willst, dass Dein Leben genau so bleibt wie es ist, dann beantworte sie auf keinen Fall.

Frage 1: Warum hast Du den Beruf (Studium / Ausbildung) ergriffen, den Du gerade ausübst?

Waren es die Verdienstaussichten? War es das Prestige, das am Titel hängt? Waren es die ausgesprochenen oder unausgesprochenen Erwartungen Deiner Familie? Wurde Dir gesagt, Du seist genau dafür gemacht? Oder vielleicht wurde Dir ja auch gesagt, was Du alles angeblich nicht kannst und Du hast Dich deshalb für einen ‚einfacheren‘ Job entschieden.
Oder hast Du aus vollem Herzen heraus gewählt, weil Du einfach WUSSTEST, dass Du GENAU DAFÜR auf dieser Erde bist?

Frage 2a): Warum bist Du mit genau dem Partner zusammen, mit dem Du gerade zusammen bist?

(Für Singles ist die nächste Frage 2b))
Bietet Dir der Partner (vermeintliche) finanzielle Sicherheit? Wertet Dich Dein Partner durch seinen Stand in der Gesellschaft auf? Konntest Du Deinen Partner jemandem Wegschnappen, der auch scharf auf diese Person war? Bist Du schon zu lange mit diesem Menschen zusammen, als dass Dein Umfeld, Deine Familie oder Freunde es verstehen würden, wenn Du Dich trennst? Bist Du mit ihm / ihr zusammen, weil Du gar nichts anderes mehr denken kannst? Weil Single-Sein einfach uncool ist oder der Beweis dafür, dass Du es nicht ‚geschafft‘ hast. Weil Du Angst hast, einsam und alleine zu sein? Oder vielleicht tut Dir Dein Partner leid. Ohne Dich kann er es nicht schaffen und wird ein jämmerliches Dasein fristen?

Oder hast Du Dich ganz bewusst für diese Partnerschaft entschieden, weil genau dieser Mensch Dich so sein lässt wie Du bist? Weil Du bereit bist, durch Dein Sein und Wesen diesen Menschen darin zu unterstützen noch größer, schöner und präsenter zu werden? Weil Du bereit bist alles zu geben, dass Eure Partnerschaft Euch dient, nährt und größtmögliche Freude im Leben beschert?

Frage 2b): Warum bist Du nicht in einer Partnerschaft?

Ist es viel zu anstrengend sich auf die Bedürfnisse eines anderen Menschen einzustellen und einzulassen? Hat Dich einfach keiner lieb und Du bist “too stupid for business, too ugly for love“ * ? Hast Du keine Zeit für eine Partnerschaft?

Oder hast Du Dich mit voller Klarheit und Liebe für ein Leben mit Dir entschieden? Bist Du Dir Dein bester Freund und weißt ganz genau, dass Du ohnehin mit allen Menschen auf diesem Planeten verbunden bist?

Frage 3: Warum kleidest Du Dich genau so, wie Du Dich kleidest?

Weil es vorgeschrieben ist? Weil sonst andere komische Gedanken über Dich denken könnten? Weil es ‚in‘ ist? Weil Du Dir nichts anderes leisten kannst?

Oder weil Du genau weißt, worin sich Dein Körper am wohlsten fühlt? Weil Du morgens Deinen Körper aus dem Kleiderschrank wählen lässt, genau so, wie Du ihn hast wählen lassen, als ihr shoppen wart.

Frage 4: Warum isst Du genau die Dinge (nicht), die Du (nicht) isst?

Weil sie gesund sind? Weil Dein Körper andere Dinge nicht verträgt? Weil sie billiger sind? Weil sie Einfluss auf Dein äußeres körperliches Erscheinungsbild haben? Weil sie (nicht) auf dem Tisch stehen?

Oder weil Du Deinen Körper gefragt hast, was er haben möchte? Weil Du verbunden bist mit der Weisheit Deines Körpers und es für Dich gar keine Frage ist, was gut für Dich ist?

Ich denke, dass Du inzwischen verstanden hast, worauf ich hinaus will. Die Essenz all dieser Fragen geht auf die Frage zurück:

Wer bist Du und was brauchst Du, um vollständig Du zu sein?

Unser Leben wäre um ein Vielfaches leichter und einfacher, wenn wir wüssten was wir wollen und uns dies auch zugestehen würden.


Individualität & Bewertung


 

„Moment, Moment!“, denkt es jetzt vielleicht in Dir. „Selbstverständlich weiß ich, was ich will und ich gestehe mir das auch zu. Immerhin habe ich genau das Auto, das ich fahren will, habe mir genau das Haus gebaut, das ich immer bauen wollte und fahre jedes Jahr woanders in den Urlaub.“ Das bringt mich zu der Frage, was Individualität eigentlich bedeutet. Und um gleich meine Meinung hinterherzuschieben: Ich glaube nicht, dass Individualität bedeutet, dass man sich sein Auto-Modell oder die Krawattenfarbe wählt. Ich glaube auch nicht, dass es bedeutet, einen gravierten Füller zu besitzen oder spezial-importierte Designer-Lampen aus Japan.

Individualität ist viel viel individueller. Jeder von uns ist einzigartig. Doch verbergen wir diese Tatsache hinter Markenkonsum und Kernfamilie. Hinter Pay-TV und Fußball-Club. Der Mut, wirklich das zu leben, was Dich besonders macht, ist unter die Räder gekommen. Unter die Räder der Gesellschaft, in der ich zu hören bekomme, dass 4-Jährige im Kindergarten nicht in die Vorschule dürfen, weil sie zur Einschulung sonst zu viel wissen. Eine Gesellschaft, die verlangt, dass alle 6 Jährigen schreiben lernen und Günther Jauch als weisen Mann feiert.

Diese Gesellschaft maßt sich an, Kinder vom Schuleintritt bis zum Schulabschluss zu bewerten. Woher zum Geier kommt die Berechtigung dafür? Stell Dir vor, morgen kommt Dein Chef zu Dir und bewertet alles was Du den lieben langen Tag so arbeitest. Oder Dein Partner gibt Dir Noten für Dein Betragen in der Partnerschaft und die Sauberkeit in der Küche (von Deinem Verhalten im Bett reden wir jetzt mal gar nicht…).
Wie bitte??
Früh schon fällt das Kind (bzw. die Individualität) in den Brunnen. Bereits im zarten Kindesalter beginnt es zur Normalität zu werden, dass andere über uns urteilen. Und das macht was mit uns. Auch wir wachsen in dieses Schema von bewerten hinein. Statt frei von Beurteilungen auszuprobieren und zu forschen, und zwar so lange bis ich meinen Kern, meine Berufung, meine Stärken und Leidenschaften entdeckt habe, versuche ich möglichst wenig negative Bewertungen abzubekommen. Möglichst selten dem Gefühl ausgesetzt zu sein, dass ich anders bin als die anderen.
Willkommen im Mainstream. Willkommen in der Gleichschaltung, Volkswagen, Autobahn und Reinheitsgebot.


Die Lösung: interessante Ansicht!


Wenn Du mir bis hierher mit meinen Ausführungen gefolgt bist, dann fragst Du Dich vermutlich langsam: „Das ist ja soweit alles stimmig. Aber was kann ich denn nun mit dieser Erkenntnis anfangen? Wie kann ich was ändern?“
Nichts leichter als das. Ich gebe Dir heute eines von drei Werkzeugen, die Du nutzen kannst, um aus diesem Teufelskreis von bewerten und bewertet werden auszubrechen.
Es lautet: Interessante Ansicht.
Dieses Werkzeug kommt immer dann zum Einsatz, wenn Du wahrnimmst, bzw. wahrzunehmen glaubst, dass Dich jemand bewertet. Dann denkst Du Dir: „Interessante Ansicht.“.
Wenn jemand seinen Ärger oder Unmut auf Dich projiziert, denkst Du: „Interessante Ansicht.“
Wenn jemand sich in seiner Opferhaltung suhlt und um Aufmerksamkeit damit heischt, denkst Du, oder wenn Du schon fortgeschritten bist, sagst Du: „Interessante Ansicht.“

Dadurch, dass “interessante Ansicht“ denkst, nimmst Du die Ladung aus allem, was Dich ansonsten treffen, verletzen oder aufregen würde. Du bleibst bei Dir und somit neutral. Und ich verspreche Dir hoch und heilig, dass das funktioniert. Ich übe diese Haltung schon eine Weile. Bevor ich “interessante Ansicht“ kannte, habe ich mit gewaltfreier Kommunikation reagiert. Damit war ich im Außen zwar politisch extrem korrekt unterwegs, aber frag nicht, wie es im Inneren dazu ausgesehen hat. Seit ich “interessante Ansicht“ benutze, bekomme ich keinen Puls mehr, wenn mir einer im Straßenverkehr seine Montags-Morgen-Laune angedeihen lässt, oder mir im Supermarkt quer kommt. Ja tatsächlich kommen viel weniger Leute überhaupt auf die Idee, mich mit ihren Bewertungen, ihrem Genörgel oder gar Angriffen zu erfreuen.

Dieses Werkzeug funktioniert nicht nur dann, wenn etwas aus dem Außen auf Dich einströmt, es funktioniert auch, wenn Du bei Dir selber entdeckst, dass Du gerade Dich oder andere bewertest. In dem Fall sagst Du einfach: „Interessante Ansicht, dass ich diese interessante Ansicht habe.“.
Denn:
Je weniger Du mit Projektionen, Bewertungen und Beurteilungen durch die Gegend gehst, um so weniger wirst Du ihnen ausgesetzt sein – das ist das Resonanz-Gesetz. Und wenn immer mehr Leute so agieren, dann wird es irgendwann so entspannt sein, als wären wir in der Natur. Weil auch wir aufgehört haben zu bewerten.
Das wär‘ schon verdammt cool, oder?

Ich grüße Dich von Herzen
Stefanie

P.S. In meinem nächsten Blog beschreibe ich Dir ein weiteres, sensationell einfaches und doch hoch wirksames Werkzeug, welches es Dir erlaubt, auf vollkommen neue Weise mit Bewertungen, Vorwürfen, Projektionen, Erwartungen usw. umzugehen. Dein Leben wir aus weniger Bluthochdruck und deutlich mehr Entspannung bestehen. Versprochen. Mehr dazu in Kürze. Daher:  Stay tuned!

Die Autorin, Stefanie Heidtmann, unterstützt Menschen in ihrer Praxis darin, wieder viel mehr sie selber zu  werden. Gemeinsam mit ihren Klienten findet sie heraus, was diese noch von der Umsetzung ihrer Träume und Visionen abhält. Und sie übt – ganz praktisch und pragmatisch – wie man im Leben zu mehr „interessanten Ansichten“ gelangt.

* Liedzeile von The Jellyfish Kiss

Schlafwandler

„Jetzt ned. Jetzt ned. Jetzt nemme.“ Oder: Leider vorbei

Jetzt ned. Jetzt ned. Jetzt nemme. Diese Sätze sind sehr traurige Sätze. Sie lauten, aus dem Schwäbischen (meiner Muttersprache) übersetzt:

Nicht jetzt. Nicht jetzt. Jetzt nicht mehr.

Was daran traurig sein soll? Viele von uns denken, sprechen und leben den ersten Satz fast jeden Tag im Zusammenhang mit Lebenszielen, Träumen, Vorhaben.

Wie lange sagst Du Dir schon: „Jetzt nicht.“ und denkst Dir dabei: „Später.“?

Später:

  • Wenn mehr Geld auf dem Konto ist.
  • Wenn die Kinder laufen können / trocken sind / aus dem Haus sind.
  • Wenn der Job sicherer ist.
  • Wenn ich in der Rente bin.

Wann, verdammt noch mal, willst Du anfangen zu leben?!

Ich kenne so viele Geschichten aus meiner Coaching-Praxis, die mir so ans Herz gehen. Wie die der 42-Jährigen. Sie wollte immer Kinder, wenn die Karriere sicher war. Mit 41 Jahren war es so weit. Sie hörte auf zu Verhüten und wurde innerhalb kürzester Zeit schwanger.
Dachte sie. Doch das Ausbleiben der Regel war nicht auf eine Schwangerschaft zurückzuführen. Sie war medizinisch ungewöhnlich früh in die Wechseljahre gekommen.
Jetzt nemme.

Oder der Mann, der immer davon schwärmte, wie er auf die Azteken-Ruinen in Mexiko klettern wird. Ein Buddler, Hobby-Forscher und Reiseliebhaber. Mit 35 waren die Kinder zu jung. Mit 45 war er zu sehr im Job eingebunden. Mit 55 wollte er noch die paar Jährchen auf die Rente warten und mehr sparen, damit die Reise richtig wuppte. Dann wartete er auf seine Tochter, die erst Mal studieren wollte. Und mit 67 machte sein Herz schlapp. Ja, er lebt noch. Aber nach Mexiko kann er nicht mehr reisen. Jetzt nicht mehr.

Wahrscheinlich kennst auch Du viele von diesen Geschichten. Und wie viele davon schreibst Du selbst?
Du erkennst sie am Geschwisterpaar Hätti und Wenndi.

  • Hätt‘ i mehr Zeit, ja dann würde ich  …
  • Wenn die Umstände anders sind, dann …

Immer wenn Hätti und Wenndi Deine Gedanken führen, dann bist Du in Ausreden, und Geschichten leben Dein Leben.
Das ist traurig. Und es ist arrogant.
Dir wurde dieses prachtvolle, kräftige Leben gegeben und Du verplemperst den Tag, den Augenblick, Deine Kraft und Deine Fähigkeiten damit, zu verschieben und zu prokrastinieren.

Schicke Hätti und Wenndi in die Wüste. Bitte um Unterstützung für Deine Pläne. Krieg‘ den Arsch hoch und fang an. Heute. Jetzt.

Wie sagte treffend schon H.T. Buckle:

Der größte Feind des Fortschritts ist nicht der Irrtum, sondern die Trägheit.

Alles Gute für Deine Pläne, die ab heute realisiert werden.
Stefanie

Trick

Der Trick – Wie Du das Nicht-Rechthaben lernst

Auf den letzten Blog-Post “Ich habe recht! Hab‘ ich doch, oder?“ bekam ich jede Menge Reaktionen.

Der Tenor der Rückmeldungen war:
„Die Inspiration im Artikel ist toll. Aber was kann ich tun, dass das auch klappt? Es ist so schwer, mich vom Rechthaben fernzuhalten.“

Heute verrate ich Euch den Trick, der Euch hilft, gelassener auf das Rechthaben zu “verzichten“.

Der Trick ist, automatisierte Reaktionen Deines Systems zu de-automatisieren.

Wie das geht?
Indem Du Dir erst einmal bewusst darüber wirst, welche automatisierte Reaktionen bei Dir ablaufen.

Und die Bewusstheit darüber wird Dir die Klarheit und die Kraft geben, im entsprechenden Moment eine Lücke anzusteueren, aus der heraus Du anders reagieren kannst.

Zum Beispiel:
Dein Kollege erzählt Dir mal wieder, warum eine bestimmte Maßnahme überhaupt nichts bringt. Dein System will sofort wie üblich reagieren.
Wie üblich heißt in diesem Fall, dass Dein System überzeugen, diskutieren und Recht haben will.

Denn in diesem „wie üblich-„Moment liegt die Chance, dem ganzen Gespräch die entscheidende Wendung zu geben.
Das schaffst Du, indem Du Dich in diesem Moment ganz aufmerksam selber beobachtest und herausfindest, was Dich davon abhält, Deinem Kollegen zuzuhören bzw. ihm sogar Recht zu geben.
Beobachte genau, was in Dir für ein Theater abgeht. Was die Stimmen in Dir sagen.

Du wirst herausfinden, dass es häufig darum geht, dass Du Angst hast.
* Angst, dass Du selber nicht gehört wirst oder etwas nicht bekommst.
* Angst, dass Du zur Verantwortung gezogen wirst oder der Depp für alle anderen bist.
* Angst, dass Du dumm da stehst.
* Angst, dass Du Deine guten Argumente vergisst. Und so weiter.

Diese Ängste sind alt. Sehr alt. In aller Regel haben wir sie in der Kindheit erworben auf der Basis von Erziehung à la:
* „Wenn Erwachsene reden, haben die Kleinen zu schweigen.“
* „Du bist doch der Älteste. Von Dir hätte ich mehr Vernunft erwartet.“
* „Erzähl‘ doch nicht schon wieder so einen Unsinn.“
* „Dafür habe ich jetzt keine Zeit. Komm später wieder.“ Und so weiter.

Um unseren Erziehungspersonen gerecht zu werden, eigneten wir uns gewisse Reaktionsmuster an.
Und die sind es, die Dich im Heute “wie üblich“ reagieren lassen.

Wirst Du Dir Deines “wie üblich“ bewusst, kannst Du was Neues ausprobieren.

Lege die alles entscheidende Pause zur Selbstbeobachtung ein!

Am Anfang fühlt sich das vielleicht ein Bisschen so für Dich an, als würdest Du durch Kaugummi gehen. Gedehnt. Langsam. Denn Dein Kopf ist schnell, blitzeschnell. Und genau diesen schnellen Kopf (= die alten Muster) gilt es zu überlisten.
Du kannst Dir ein, zwei Standard-Sätze zurecht legen. Zum Beispiel:
„Warte mal. Ich komm‘ noch nicht ganz mit. Du bist also der Meinung, dass …? So habe ich das ja noch nie betrachtet. Erzähle mir bitte mehr darüber.“

Und dann lasse das Gespräch sich neu entwickeln.

Ich wünsche Dir ganz viel Spaß beim Entdecken Deiner höchstpersönlichen “Haupt-Argumente“. Poste sie gerne und teile mit anderen, was Du erlebt hast.

Stefanie

P.S.:
Das alles ist übrigens exzellentes Stress-Management! Wenn Du es nämlich mal geschafft hast, die Lücke zwischen Dir und Deinen Stimmen herzustellen, dann bist Du schon einen riesigen Schritt in Richtung Selbstbestimmung gegangen Und Selbstbestimmung heißt, dem Leben nicht ausgesetzt zu sein, wie ein Korken auf den Wellen der hohen See, sondern das Ruder steuernd in die Hand zu nehmen.
Es lohnt sich also hier zu investieren. Denk‘ dran, wenn Du mal wieder genervt bist!

Und hier noch eine kleine private Anekdote, was für mich möglich wurde, weil ich nicht Recht behalten wollte:

Frühstückszeit, der Lieferservice hat frisches Brot gebracht. Ich stehe mit der Hausfrau in der Küche, sie legt das vorhandene (alte) Brot für den Frühstückstisch bereit. Ich sage: „Wollen wir nicht das frische Brot aufdecken, denn sonst ist ja das frische schon wieder alt, wenn wir das alte gegessen haben (= Recht haben durch Argumente).“ Die Hausfrau entgegnet etwas mir nicht Verständliches. Meine normale “wie üblich-“Reaktion wäre gewesen, nachzuhaken, zu insistieren, zu hinterfragen, warum sie es nicht so macht, wie ich vorgeschlagen habe. Kurzer Moment des Innehaltens, dann der Entschluss, jetzt nicht zu diskutieren, also die Chance darauf, Recht zu haben, verstreichen zu lassen. (Meine Angst war, kein frisches Brot zu bekommen…).
Kurze Zeit später am Frühstückstisch: Der Herr des Hauses fragt: „Sag mal, ist nicht frisches Brot gekommen? Lasst uns das frische Brot essen, sonst ist das frische Brot das alte, wenn wir jetzt das alte essen.“
Und jetzt kommt der magische Moment:
Ich hätte jetzt recht behalten können und sagen können: „Genau das habe ich auch vorgeschlagen!“ (Meine Stimmen würden triumphieren, blasen einen Tusch auf meine Genialität blasen und herablassend mit einem „Pfft“ auf die Hausfrau blicken.)
Oder ich konnte in den wunderschönen Raum der Beziehung eintreten und den Schnabel halten. Dieses Mal war ich schneller als meine Stimmen, ich habe meinen Mund gehalten und zur Hausfrau geblickt. Und das ist geschehen: Wir haben uns angegrinst und verschwörerisch mit den Augen gezwinkert. Das war ein so inniger Moment, des in Beziehung Seins! Es war so viel mehr wert, als der Triumph des Rechthabens. Genial! Ich kann es zur Nachahmung sehr empfehlen!

Alles Gute!
Stefanie

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